Doppelkopf
Doppelkopf ist das "UNO" für Erwachsene. Bespickt mit dutzenden von Sonderregeln, die umständlich vor jeder Runde ausgehandelt werden müssen, ist das Spiel ein "Glücksspiel" mit vielen Wendungen. Aber: Doppelkopf ist auch ein Strategiespiel, wenn es von den Glücks-Komponenten befreit wird und das Kartenglück in den Hintergrund tritt. Dieses hat der DDV (Deutsche Doppelkopf Verband) mit seinen Regeln versucht. Der Glücksfaktor "Kartenglück" ist sicherlich noch vorhanden, aber je mehr Spiele in einen Wettbewerb absolviert werden, desto mehr nivelliert sich dieser Glücksfaktor und es gewinnen diejenigen, die das Spiel vom Kartenverständnis und der strategischen Anlage am besten beherschen.
Durch die Durchführung von sogenannten "Dodge"-Turnieren (DOppelkopf briDGE), bei dem mit vorgemischten Karten gespielt wird ist der Glücksfaktor wie beim Bridge vollständig elimeniert und es kommt nur noch darauf an mit einem gegebenen Blatt mehr Punkte heraus zu holen, wie die Gegner, die haargenau mit dem gleichen Blatt spielen müssen.
Obwohl Doppelkopf nach Regeln des DDV eine sehr hohe stategische Komponente hat gibt es vergleichbar sehr wenig "Theorie" zum Spiel. Herausragend sind hier einige Bücher (siehe im Literaturverzeichnis) als auch das Das Essener System., welches aufgrund der Wahrscheinlichkeitsrechnung versucht sinnvolle Spielzüge (sog. Konventionen) zu entwickeln. Sehr viele dieser Konventionen haben sich im DDV durchgesetzt und sind vollständiger Bestandteil des Spiels.
Ziel dieser Seite ist es nach und nach gängige Konventionen des DDV-Doppelkopf vorzustellen und aufzuarbeiten.
Links für Anfänger:
Links für Fortgeschrittene:
- Das Essener System.
- Falk Seliger: Im Turnierspielbetrieb des Deutschen Doppelkopfverbandes (DDV) übliche Konventionen.
- Manfred Wolff: Abfragen und Anzeigen im DDV Doppelkopf.
Bücher:
